Fotos funktionieren nicht

Wer kennt sie nicht: die stimmungsvollen Urlaubsbilder und die lustigen Schnappschüsse, über die fast jeder lacht. Doch für die Verwendung als eigenes Design auf diversen Produkten merke ich, dass es für mich nicht funktioniert.

Das sind Momentaufnahmen, die für denjenigen, der sie selbst erlebt hat, mit tollen Erinnerungen verknüpft sind, doch ein Außenstehender hat diesen Bezug nicht. Und so bleibt es nur ein flüchtiges „sieht schön aus“ oder „ach, wie lustig“. Zwei, drei von diesen Fotos habe ich anfangs auch bei Redbubble als Design hochgeladen. Und werde sie wieder runter nehmen. Denn ich finde es doch spannender, Farben und Formen selbst zusammen zu bringen und mich dabei teilweise von meinen gemalten Bildern inspirieren lassen.

Kreatives Puzzlestück

Das Entwerfen von verschiedenen Designs, die dann auf vorgegebene Produkte kommen – z.B. auf meinen Shop bei Spreadshirt – steht für mich weder in „Konkurrenz“ zum Malen noch empfinde ich es als etwas völlig anderes. Klar, die Art und Weise der Durchführung ist anders (Zeichnen am Rechner), doch stellen für mich diese Entwürfe genauso ein Puzzlestück der kreativen Entfaltung dar.

Das Ausprobieren von verschiedenen Techniken und Materialen beeinflusst sich wechselseitig. Der berühmte „Blick über den Tellerrand“, der die Bereicherung schafft. So empfinde ich das.